Implantate

Wenn man etwas verliert, lernt man es oft erst richtig zu schätzen. Das gilt auch für die Zähne. Ihren Verlust - aus welchen Gründen auch immer - erlebt man meist als drastischen Einschnitt im Leben. Erst jetzt wird einem schmerzhaft bewusst, welche Bedeutung Zähne für die persönliche Ausstrahlung haben. Sie stellen eine sofort sichtbare Visitenkarte dar. Aber nicht nur das. Ausstrahlung und Aussehen gelten heute als wesentliche Faktoren der sozialen Kompetenz eines Menschen. Zusammenhänge mit privatem und beruflichem Erfolg sind offensichtlich und nachgewiesen. Zähne werden als integraler Bestandteil eines ästhetischen und harmonischen Gesichtsausdrucks empfunden. Gesunde und schöne Zähne strahlen Vitalität, Durchsetzungsvermögen, Sympathie aus und machen sexy!

Sich nach Zahnverlusten die gewohnte Lebensqualität beim Essen, Lachen und Küssen zu erhalten, ist heute mit Hilfe von Implantaten möglich. Was liegt also näher, als solche neuen Wurzeln im Kieferknochen zu verankern? Der Knochen verwächst fest mit ihnen, sie kommen daher der Natur am nächsten.

Die moderne Implantologie kann Ihnen heute in relativ kurzer Zeit zu dauerhaften neuen Zähnen verhelfen, die sich wie Ihre eigenen anfühlen und Ihnen die gewohnte Sicherheit und Lebensfreude zurückgeben und niemand erfährt Ihr kleines Geheimnis!

Implantate sind künstliche Zahnwurzeln - eine Technik, die inzwischen längst ihre Kinderkrankheiten überwunden hat und heute in vielen Fällen die bestmögliche Therapie für fehlende Zähne darstellt. Implantate sind eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichem Zahnersatz wie Brücken oder Prothesen. Unser Team verfügt im Bereich der Implantologie über langjährige Erfahrung.

Vorteile von Implantaten:

  • Ein Zahnimplantat sieht aus und funktioniert wie ein eigener Zahn.
  • Implantate ermöglichen ein wesentlich kräftigeres Zubeißen als Prothesen und erleichtern in vielen Fällen das Kauen.
  • Die Aussprache bleibt unverändert bzw. wird im Vergleich zu anderem Zahnersatz verbessert bzw. wiederhergestellt.
  • Implantate verhindern im Gegensatz zu vielen Brücken und Prothesen, dass sich der Kieferknochen weiter zurückbildet.
  • Die Nachbarzähne bleiben unversehrt.
  • Ein Implantat kann keine Karies bekommen.
  • Künstliche Zahnwurzeln können auch eine herausnehmbare Prothese wieder stabilisieren oder eine fest verankerte Brücke tragen.

Nachteile bei Implantaten:

  • Vor der Implantation muss eine vollständige Gebiss-Sanierung erfolgen. Auch danach ist nicht jeder Kiefer für die Implantation geeignet.
  • Die Anfertigung von Implantaten als Zahnersatz kann unter Umständen eine lange und aufwendige Behandlung mit Operationen bedeuten, das sollte dem Patienten vorher bewusst sein.
  • Unter Umständen bleibt ein Fremdkörpergefühl. Implantate sind starr, ohne Flexibilität und nicht mehr nervinnerviert.
  • Eine äußerst konsequente Mundhygiene ist für die Haltbarkeit von Implantaten enorm wichtig (das ist die unabdingbare Voraussetzung für den Erfolg der Methode).

Implantat-Material:

Fast alle Implantate sind inzwischen aus Titan. Der Knochen wächst an dieses Material am besten an. Titan ist bestens erforscht, langzeitstabil und absolut biokompatibel. Unsere Implantate sind zusätzlich mit einer sog. bioaktiven Oberfläche versehen, die die Einheilung noch zusätzlich beschleunigt .

Ablauf der Implantation:

Einer möglichst schonenden Zahnentfernung sollte zeitnah die Implantation folgen. Voraussetzung: Zähne, Zahnfleisch und Parodont - kurz: das ganze "Drumherum" – müssen in Ordnung gebracht werden. Es hat keinen Sinn, ein teures Implantat zu setzen, wenn zum Beispiel Zahnfleischentzündungen oder fehlende Prophylaxe den Langzeit-Erfolg gefährden.

Je stärker der Knochen ist, desto problemloser hält das Implantat. Häufig müssen kleinere Knochendefizite, z. B. ein sehr dünner Kieferknochen, durch Anlagerung von Eigenknochen oder Knochenersatz ausgeglichen werden. Das heißt: Zusammen mit der Implantation erfolgt ein spezieller Knochenaufbau. In diesem Zusammenhang wird häufig der Begriff "Sinus-Lift" erwähnt. Unter Sinus-Lift versteht man das Anheben des Kieferhöhlenbodens (Lift), um einen künstlichen Hohlraum über dem Kieferknochen zu schaffen. Dieser Hohlraum wird mit Eigenknochen oder Knochenersatzmaterial aufgefüllt und verknöchert in ca. 4 Monaten. Diese Methode verleiht den Implantaten im Oberkiefer (Sinus-Lifte kommen ausschließlich im Oberkiefer zum Einsatz) die erforderliche Festigkeit.

Um das Implantat einzubringen, wird das Zahnfleisch im für das Implantat vorgesehenen Bereich vorsichtig vom Kiefer gelöst. Anschließend wird in mehreren Schritten eine exakt zur Form des Implantats passende Vertiefung in den Kiefer gebohrt. Dort wird das Implantat dann eingedreht. Zum Schluss wird das Zahnfleisch wieder über dem Implantat vernäht.

Von einem Wundgefühl abgesehen sind die Schmerzen nach einer Implantation in den meisten Fällen mit leichten Schmerzmitteln zu unterdrücken. Vom Ausmaß des Eingriffs abhängig sind leichte bis ausgeprägte Schwellungen und Blutergüsse in der ersten postoperativen Woche möglich.

Das Implantat wächst jetzt ein und verbindet sich mit dem Kieferknochen (Osseointegration). Das dauert im Unterkiefer etwa 6, im Oberkiefer zirka 12 Wochen.

In einem dritten Schritt wird das Implantat nochmals freigelegt, und der Zahnarzt setzt den Zahnersatz auf die künstliche Zahnwurzel.

Das können einzelne Kronen, Brücken oder Prothesen sein. In manchen Fällen werden die einzelnen Implantate mit einem Steg verbunden, und auf diesem Steg sitzt dann die Prothese.

Patientenfragen von A-Z


Allergien?
Implantate gibt es seit mehr als 40 Jahren. Titan hat keine allergenen Bestandteile und verhält sich im Körper neutral.

Alter?
Das Knochenwachstum sollte abgeschlossen sein (mit ca. 18 Jahren). Im Zweifelsfall hilft eine Röntgenaufnahme der Handwurzel. Zu alt für eine Implantation ist man nie!

Ambulant?
Ja, auch mehrere Implantate gleichzeitig sind möglich!

Behandlungsdauer?
6 bis 12 Wochen, bis die Implantate im Knochen eingeheilt sind. Danach Freilegung, 14 Tage später Abdruck für unser Labor, Farbbestimmung und weitere 10 Tage später die „Krönung“. Summa summarum maximal 4 Monate.

Einheilungsphase: Wochenlang ohne Zähne?
Nein, herausnehmbarer Zahnersatz wird erweitert und ausgeschliffen, in einigen Fällen eine Reiseprothese angefertigt. Darüber hinaus gibt es Langzeitprovisorien.

Reicht die Spritze als Betäubung?
Ja, Vibrations- und Druckgefühl sind möglich, aber kein Schmerz!
Wer das lieber "verschlafen" will, kein Problem. Vollnarkose ist immer mittwochs. Vorgespräch dazu montags 17 bis 18 Uhr beim Anästhesisten.

Implantate für Diabetiker?
Ja, auch Diabetiker können Implantate erhalten, müssen jedoch vorher gut eingestellt sein. Bitte den Hausarzt konsultieren.

Piepst es am Flughafen?
Nein, Implantate sind nicht magnetisch. Wenn doch, dann legen Sie Ihren Implantatpass vor.

Gefühl?
Gönnen Sie sich ein wenig Zeit nach der Implantation. Der Zahn hat keine Nerven mehr und fühlt sich anders an. Das werden Sie beim Reden, Essen und Lachen spüren. Die Gewöhnung an ein Implantat kann bis zu 6 Monate dauern.

Haltbarkeit?
Ein Implantat ist widerstandsfähig und bricht nicht. Man bekommt keine Karies, es bedarf jedoch konsequenter Prophylaxe.

Herzschrittmacher – Probleme?
Nein, keine Elektromagnetwirkung.

Knochenaufbau - Warum?
Knochen bildet sich grundsätzlich zurück. Implantate brauchen jedoch ausreichend Halt. Knochen kann mit körpereigenem oder körperersetzendem Material aufgebaut werden.

Kosten?
Bedenkt man, dass mehr als 90 Prozent aller Implantate nach zehn Jahren noch immer im perfekten Zustand sind, kostet ein Implantat auf die Tragezeit umgerechnet pro Tag weniger als eine Tageszeitung.

Kosten-Erstattung?
Für Implantate zahlen Krankenkassen seit Januar 2005 bei bestimmten, wenigen Indikationen einen Festzuschuss. Dafür ist unsere Spezialistin Frau Seidel zuständig. Sie kann einen entsprechenden Antrag stellen( zusätzlich zum zahnärztlichen HKP). Zusatzversicherungen geben Zuschüsse. Private Versicherungen ebenfalls, jedoch sehr unterschiedlich. Vor der Behandlung wird immer ein Kostenvoranschlag erstellt.

Krank geschrieben?
Wahrscheinlich kurzzeitig. Arbeiten ist relativ schnell wieder möglich.

Probleme mit Medikamenten?
Es kann Wechselwirkungen geben! Cortison z. B. kann Stoffwechsel und Immunsituationen des Körpers verändern

Gibt es dadurch Beeinträchtigungen bei der Heilung?
Blutungshemmende Mittel können zu starken Blutungen führen.

Rauchen?
Der Langzeiterfolg der Implantation ist durch Rauchen extrem gefährdet.

Risiken bei Implantation?
Eine Implantation ist eine kleine OP. Verletzungen von Nerven und Gefäßen sind möglich, deshalb führt diesen Eingriff ein erfahrener Oralchirurg aus. 3-D-Röntgen kann Risiken weitestgehend ausschließen. Abstoßreaktionen bei Zahn-Implantaten sind selten.

Schmerzen?
Sie haben ein Wundgefühl und können eventuell auftretende Beschwerden in den meisten Fällen mit leichten Schmerzmitteln unterdrücken. In der ersten postoperativen Woche sind Schwellungen möglich.

Bleaching vor der Implantation?
Ja. Auf jeden Fall erst die natürlichen Zähne bleachen, dann neue Zahnfarbe bestimmen!

Sport nach Implantationen?
In den ersten Tagen keine starke körperliche Anstrengung!

Zahnpflege nach Implantation?
Zähne wie gewohnt putzen, Spüllösungen verwenden!

 
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